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Foto: Krankenhäuser Landkreis Freudenstadt gGmbH

Im feierlichen Rahmen wurden zwei automatische Wiederbelebungsgeräte an das Krankenhaus Freudenstadt übergeben. Die Geräte werden dort zukünftig im Rahmen von Herz-Lungen-Wiederbelebungen zum Einsatz kommen, insbesondere im Schockraum, im Herzkatheterlabor sowie auf der Intensivstation.

 

Da das Klinikum Freudenstadt bisher nicht über solche Systeme verfügte, wurden in den letzten Jahren bei entsprechenden Notfällen regelmäßig die Einsatzfahrzeuge der Gebrüder-Gründler-Stiftung angefordert, die notfallmäßig ihre Systeme am Patienten installiert und so die Behandlung unterstützt haben.

 

Professor Florian Bea (Chefarzt Kardiologie), Gunter Kaißling (Chefarzt Anästhesie) und Oberarzt Christoph Caratiola (Sprecher der Leitenden Notarzt Gruppe) bedankten sich gemeinsam mit dem kaufmännischen Direktor Matthias Meier bei den Stiftern für ihr Engagement sowie für die Gerätespende.

 

So kann die oft bereits am Notfallort begonnene Therapie bei diesen kritischen Patienten lückenlos innerklinisch fortgesetzt werden.

 

 

Projekt Freudenstädter Notfallhilfe verlängert bis 31.12.2019

Anlässlich der 2. Freudenstädter Notfalltage am 06./07.10. gab der Vorsitzende des Stiftungsvorstands Markus Gründler bekannt, dass das initial auf 3 Jahre befristete Projekt der Freudenstädter Notfallhilfe aufgrund der positiven Erfahrungen in über 800 Einsätzen für weitere 2 Jahre verlängert wurde.

Hierfür wurde das Einsatzteam bereits auf 23 Mitglieder verstärkt und auch die Fahrzeugausstattung wurde und wird weiter entwickelt.

 

 

2. Freudenstädter Notfalltage erfolgreich abgeschlossen

 

Am 6./7. Oktober fanden die 2. Freudenstädter Notfalltage im Kongresszentrum Freudenstadt statt.

Ca. 350 Teilnehmer konnten an beiden Tagen jeweils parallel verschiedene Vorträge rund um die Notfallmedizin hören, oder in Workshops beispielsweise zum Thema schwieriger Atemweg, Wiederbelebung oder Geburtshilfe ganz praktische Handgriffe auffrischen bzw. lernen.

Freitag Abend bei der Get-Together-Party fand Präsidiumsmitglied und Kreisbrandmeister Frank Jahraus sehr lobende Worte für die Stiftung und die Notfalltage. Ein Highlight auf der Party war eine ganze Reihe von ehemaligen Patienten, die lebensbedrohliche Notfälle folgenlos überlebt haben und dem Publikum kurz darüber berichteten. Jeder im Saal spürte, dass Statistiken das Eine, aber das persönliche Schicksal Einzelner eben etwas Anderes sind.

Der Samstag wurde durch Grußworten der beiden Stiftungspräsidiumsmitglieder Landrat Dr. Klaus Michael Rückert und Oberbürgermeister Julian Osswald feierlich eröffnet.

Die einzelnen Sessions waren entweder dem Einsteiger- oder dem Profi-Niveau zugeordnet, um dem bunt gemischten Publikum Rechnung zu tragen. Von Erziehern, Lehrern, Physiotherapeuten, Krankenschwestern, Logopäden bis zu Hausärzten, Notärzten, Feuerwehrleuten war eigentlich alles vertreten - genau im Sinne der Veranstalter. Es ging ja genau darum, das in der Realität herausfordernde Zusammenspiel aller Beteiligter zu verbessern.

Highlights waren erneut Kleingruppen-Simulationen am High-Tech Patientensimulator vom der Tübinger TüPASS-Team.

Außerdem war erneut die Verkehrswacht und die Fahrschule Widmer mit Fahr- und Überschlagsimulator präsent, was von den Teilnehmern auch intensiv genutzt wurde.

Im Foyer waren neben einigen Ausstellern auch die Björn-Steiger-Stiftung mit einem Stand vertreten.

Am Samstag hatte zusätzlich die Feuerwehr Freudenstadt im Kurgarten verschiedene Stationen aufgebaut, an denen u.a. die Handhabung des Feuerlöschers und das Löschen brennender Personen gefahrlos unter professioneller Aufsicht geübt werden konnte. Besonders eindrucksvoll wurden Fettexplosionen demonstriert - ein leider häufiges Phänomen, wenn überhitztes brennendes Fett mit Wasser in Kontakt kommt...

Wir danken allen Helfern, Referenten, Ausstellern, Sponsoren, Besuchern und Teilnehmern sowie dem gesamten Stiftungsteam für eine tolle Veranstaltung.